Viele berufstätige Eltern leben mit der permanenten Herausforderung, sehr unterschiedliche Aufgaben in kurzer Zeit zu erfüllen und vor allem sehr schnell zwischen den Aktivitäten zu wechseln. Das verursacht Druck und, was sich mitunter noch schlimmer anfühlt: den Eindruck, nicht richtig präsent zu sein. Als du noch dabei bist, ein Telefonat zu führen, denkst du schon daran, dass du deinem Kind mit den Schulaufgaben helfen musst. Am Frühstückstisch bist du in Gedanken schon bei der Arbeit. Und und und.

Wie der „dritte Raum“ hilft, präsent zu sein

In seinem Buch „The Third Space“ schlägt Dr. Adam Fraser aus Sydney/Australien eine schlaue Formel vor, die hier helfen kann. Seine Strategie umfasst folgende drei Bereiche oder Räume.

  Der erste Raum: das ist der Raum, in dem die „Aktion 1“ stattfindet, zum Beispiel Frühstücken.

–  Der zweite Raum: das ist der Raum, in dem die „Aktion 2“ stattfindet, zum Beispiel eine wichtige E-Mail zu beantworten.

– “Der Dritte Raum“: das ist ein Übergangsort, in dem du den ersten Raum reflektierst, dich davon löst, und dich so auf den zweiten Raum einlassen kannst.

Ist der dritte Raum wirklich ein physischer Raum?

Manchmal kann der „dritte Raum“ tatsächlich ein Zimmer sein.  Zum Beispiel: du frühstückst mit der Familie in der Küche, nutzst dein Schlafzimmer als „dritten Raum“, und gehst danach ins (Home-)office, um dort deine wichtige E-Mail zu formulieren.

Einen dritten Raum hast du immer dabei

Meine Überlegung und auch Erfahrung hierzu lautet: Die minimale Version des dritten Raumes können wir erschaffen, indem wir uns eine Minute Zeit nehmen – EINE MINUTE! – um gedanklich mit der vorherigen Aktion abzuschließen und uns zu entscheiden, wie wir bei der nächsten Aktion auftreten wollen.

Klingt machbar? Na dann: Daran denken und einfach tun!

Klingt gut, aber nicht so einfach umsetztbar? Manchmal braucht es etwas Hilfe von außen, damit etwas Neues klappt. Schaue dir meine Seite Elterncoaching an!

 

Viel Erfolg in all deinen Räumen wünscht dir

Sonsoles